Wem gehören eure Rettungshunde?
Die Hunde, die in den Rettungshundestaffeln des Deutschen Roten Kreuzes zum Einsatz kommen, sind vollständig im privaten Besitz ihrer jeweiligen Hundeführerinnen und Hundeführer. Es handelt sich nicht um Diensthunde des DRK, sondern um Familienhunde, die in einem privaten Umfeld leben und dort ihren Alltag als Haustiere verbringen.
Der gesamte Aufwand – von der Anschaffung des Hundes über Futter, Ausstattung (z. B. Leinen, Geschirre, Transportboxen) bis hin zu tierärztlicher Betreuung – wird von den Ehrenamtlichen selbst getragen. Das DRK übernimmt keine Kosten oder Sachleistungen für die Haltung oder Pflege der Hunde.
Die Ausbildung und der Einsatz erfolgen ebenfalls auf ehrenamtlicher Basis. Die Hundeführer investieren regelmäßig Zeit in Training, Prüfungen und Einsatzbereitschaft. Die Motivation hinter diesem Engagement ist persönliches Interesse, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Menschen in Notlagen helfen zu können – nicht finanzielle Förderung oder berufliche Verpflichtung.